Vom Bildschirm zum Tisch – die Quäker basteln ein Mario Kart Brettspiel!

Ihr möchtet mal ein analoges Spiel entwickeln und mögt Videospiele? Warum nicht das eine mit dem anderen kombinieren? Ein analoges Spiel in Anlehnung an ein Videospiel! 

Genau dazu hat das Silver Gaming Team einen Workshop beim Sommerferienprogramm des Quäker Nachbarschaftsheims angeboten. Hier konnten die Teilnehmenden an zwei Tagen ein Brettspiel in Anlehnung an ein Videospiel entwickeln. Das Rennspiel Mario Kart World gehört zu den Favoriten der wöchentlichen Gaminggruppen und wurde deshalb  als Vorbild ausgewählt. 

Bevor es an das Entwickeln des Spiels ging, haben wir uns gemeinsam  Gedanken über die Spieler*innen gemacht: Wie viele Personen können mitspielen? Sind die Regeln leicht verständlich? Solche Fragen sind sehr wichtig für den weiteren Prozess.

Anschließend wurden ein paar Runden Mario Kart World gespielt und die wichtigsten Elemente vom Spiel analysiert und festgehalten. Danach konnte schon das Planen und Basteln losgehen. Zuerst wurden das Spielfeld und die Spielkarten ausgeschnitten, bemalt und beklebt. Dann wurden die typischen Mario Kart World Elemente übertragen: Im digitalen Spiel gibt es Item-Boxen, aus denen man beim Hindurchfahren ein zufälliges Item bekommt, mit dem man zum Beispiel beschleunigen oder Andere abwerfen kann. Mit den Spielkarten konnten zufällige Mario Kart-Items gezogen werden, wenn bestimmte Spielfelder befahren wurden. Auch ein durchfahrbares Schloss und eine Rampe wurden gebastelt. Mit der Rampe lässt sich wie im Videospiel ein Teil der Strecke abkürzen. Für die Spielfiguren wurden Spielautos mit Spielcharakter*innen aus Mario Kart World beklebt. Um mit der eigenen Spielfigur vorwärts zu kommen, wird gewürfelt. Je nach Augenzahl können ein bis sechs Felder gefahren werden.

Das gemeinsame Testen und Spielen vom selbst entwickelten Spiel hat uns mindestens genauso viel Spaß wie das Basteln gemacht: Wir haben Senior*innen des Quäker Nachbarschaftsheims eingeladen. Die Workshop-Teilnehmenden stellten den Senior*innen zuerst ihr Spiel und die Spielregeln vor. Danach wurde eine spannende Partie gespielt. Dabei wurden die Spielregeln gemeinsam noch etwas angepasst. Besonders schön war es, dass wir darüber ins Gespräch gekommen sind, zum Beispiel über selbst gebaute Spiele oder Projekte.